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Wildprk Schw.Berge

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Am Samstag, den 12. März 2005, 12.00 Uhr mittags, war es mal wieder soweit: Die Welpengruppe der Hundeschule Harburg hatte sich ein neues Ziel gesteckt - einen Besuch im Wildpark Schwarze Berge. Einen früheren Anlauf im Februar diesen Jahres hatte es buchstäblich vom Platz gefegt - mit Windstärken von gut 120 km/h - Orkan! Aber diesmal sah es besser aus.

Die Wolken des Morgen begannen sich aufzulösen, als die ersten Welpen in der Baumschule eintrafen. Wie immer war vor dem Ausflug gemeinsames Spiel angesagt, eventuelle Fragen der Halter konnten noch beantwortet werden. Dann machte man sich gemeinsam auf den Weg, die Sonne brach durch und alles schien perfekt - für die nächsten 2 Kilometer. Plötzlich und für alle völlig überraschend befanden wir uns mit unseren 6 Fahrzeugen mitten in einem Schneesturm ! Niemand wollte es so recht glauben, als wir auf dem Parkplatz des Wildparks ausstiegen. Kurze Lagebesprechung, zweifelnde Blicke gen Himmel, Ratlosigkeit ... machte es überhaupt Sinn? Aber wir hatten schon einmal die Segel streichen müssen. Jetzt hatten wir es wenigstens bis hier geschafft - also los und durch. Schirme, Mützen und Handschuhe schnell herausgekramt und dann ging es los!

Die erste Attraktion waren natürlich die Hängebauchschweine - die sich allerdings bei unserem Anblick erstmal lieber in sichere Entfernung flüchteten Macht nichts, hier führt der Rückweg ja wieder vorbei, also weiter. Die nächste Station war schon wieder ein Knaller - das Gehege der Vorfahren unserer Kleinen - der Europäischen Wölfe. Neugierige Blicke auf beiden Seiten des Geheges, echte Ähnlichkeiten waren allerdings nicht wirklich nicht festzustellen. Danach kamen Uhus und Nutrias an die Reihe - letztere sorgten wieder für einige Aufregung, besonders bei Nella, unserer kleinen Goldie-Dame.

In der weiteren Folge ging es an Schafen, Ziegen, Raben und Heidschnucken vorbei - bis zu den Wildschweinen. Hier gerieten fast alle Welpen völlig aus dem Häuschen. Die Wildschweine sind in ihrer Masse allerdings auch wirklich beeindruckend - und Mama Wildschwein (sie hat gerade etwa 15 Frischlinge um sich) ist sehr darauf bedacht, ihren Nachwuchs vor allzu neugierigen Welpennasen zu schützen.

Das Fledermaus-Haus ließen wir lieber aus - man soll sein Glück ja nicht herausfordern (und abgesehen davon ist es ja auch verboten, Hunde mit hineinzunehmen). Bei den Luchsen und Mufflons gab es dann nochmal eine Rast, und in die kleine schwarze Hütte bei Fuchs und Dachs drängten wir uns alle gleichzeitig hinein (eng ist halt imer noch am gemütlichsten). Unheimlich war's dort für einige Welpen - und diese komischen Dinger, die da von oben herunterhingen ... (der Vorhang in der Türöffnung stellte schon eine echte Herausforderung dar).

Tja, und dann waren sie da wieder -die Hängebauchschweine, die wir auf dem Rückweg wieder passierten. Diesmal war die Kontaktfreudigkeit auf beiden Seiten doch deutlich ausgeprägter - die Schweine trauten sich heran und unsere Welpen tapsten ihnen neugierig entgegen. Keiner weiß so recht, was sich beide Seiten zu erzählen hatten, aber die zwischenartliche Kommunikation funktionierte ganz offensichtlich.

Das Wetter hatte sich übrigens etwa auf Fledermaus-Haus-Höhe beruhigt und wir konnten unsere Schirme zusammenklappen und die Mützen abnehmen. So war dieser Tag doch noch ein Erfolg geworden. Unsere Welpen haben viele unterschiedliche Tierarten kennengelernt und Kontakt zu ihnen aufnehmen können. Wenn die Halter die gemachten Erfahrungen ihrer Welpen aufrecht erhalten, kann diese Kleinen in Zukunft nichts mehr so leicht aus der Fassung bringen.

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