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* NEWS *
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P A U L A I S T W I E D E R D A
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P A U L A I S T W I E D E R D A
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Liebe Hundefreunde,
gottlob, sie ist wieder da !
Knapp 48 h war sie verschwunden und die Chance, sie gesund zurückzubekommen, reduzierte sich mit jeder weiteren Nacht. Doch dank eines aufmerksamen Passanten ist die Hündin jetzt wieder bei ihrem glücklichen Halter zu Hause.
Am Donnerstag abend hatte er die Hündin als vermißt gemeldet, spurlos verschwunden. Er selber hatte bereits mit Verstärkung die nebenliegenden Spaziergebiete abgesucht, doch keine Spur. Zu viert machten wir uns wieder auf die Suche - die Felder, die Spazierwege, zu den Wäldern, die Höfe der Umgebung ... immer wieder Hoffnungsschimmer - und dann war es doch nur wieder ein Reh, das dort stand. Niemand hatte Paula gesehen.
Schließlich ein neuer Ansatz: Die Nachbarin hatte bemerkt, das die Hündin noch kurz bei ihren Pferden auf der Koppel war. Unsere Richtung stimmte also, doch Paula blieb verschwunden. Das Gewerbegebiet hatten wir soweit abgesucht, als nächstes rüber zum Hörstener See. Gegen 22.15 Uhr mußten wir die Suche dann wg. Dunkelheit einstellen, aber die Umrundung des Sees hatte auch nichts Neues gebracht.
Freitag morgen - die Hittfelder Polizei war vom Halter bereits am Vorabend informiert worden. Als nächstes wurden die Tierärzte der Umgebung informiert, alle machten sich Notizen und versprachen, die Augen offen zu halten. Danach die Tierheime angerufen, den Förster, einen Radio-Sender, den tierärztlichen Notdienst der vergangenen Nacht, zwei Zeitungs-Annoncen konnten für Samstag noch geschaltet werden, Flugblätter zum Aufhängen wurden gedruckt, Wurfpost durch denn Kopierer gejagt. Dann die Flugblätter mit fünf Personen in Meckelfeld und Umgebung an Knotenpunkten aufgehängt.
Abends ein neuer Hoffnungsschimmer - ein Radio-Sender brachte die Meldung, daß ein Hund am Maschener Kreuz neben der Fahrbahn gesehen wurde. Einer unserer Helfer hörte das, informierte über einen zweiten Helfer den Halter, der sich sofort mit der Polizei in Verbindung setzen konnte. Es war tatsächlich Paula, die da mit hängendem Kopf direkt neben der Autobahn langlief. Leider war es der Polizei nicht möglich, das Tier einzufangen, da Paula - wie befürchtet - total durch den Wind war, fremdelte und unseren Freund & Helfer nicht an sich heran ließ. Die Streife verließ daraufhin den Ort, um den Halter zu holen. Unglücklicherweise war die Hündin bis zu deren Eintreffen erneut im Unterholz verschwunden, und die Suche ging weiter. Bis kurz nach 23 Uhr - sie mußte irgendwo sein. Zwei ausländische Lkw-Fahrer hatten sie jetzt auch kurz gesichtet, sie hatte sich winselnd den Lkw genähert, dann aber wieder die Flucht ergriffen. Und wieder mußten wir wegen Dunkelheit abbrechen.
Aber wir hatten nun einen konkreten Anhaltspunkt. Der Halter verbrachte diese Nacht in seinem Auto direkt an der Stelle, an der Paula zuletzt gesehen wurde. Leider blieb er ohne Erfolg.
Inzwischen war es Samstag morgen. Ab 5 Uhr Fortsetzung der Suche durch den Halter, die Wurfpost in die Briefkästen, weitere Helfer boten sich an. Die ersten unterstützten bereits ab 7.30 Uhr die Suche vor Ort. Mittags ein Schreck - auf der gegenüber liegenden Seite der Autobahn mußte ein Pkw unvermittelt bremsen, er und der dahinter folgende Wagen fuhren in die Nothaltebucht. Paula's Halter sofort in sein Auto und rüber - vielleicht ging es um seine Hündin? Doch kurz bevor er ankam, starteten beide Wagen bereits wieder. In den darauf folgenden 90 Minuten suchte er verzweifelt das gesamte nebenliegende Unterholz ab, ob dort vielleicht irgendwo sein evt. angefahrener Hund liegen könnte. Wiederum erfolglos. Ab 14.00 Uhr waren wir dann mit 9 Personen auf der Suche. Links + rechts die Grünstreifen neben der Autobahn, runter zur Kanalisation, Gewerbegebiet, Felder der Umgebung etc.
Und dann kam er - der erlösende Anruf !!! Ein Passant hatte beim Spaziergang mit seinem Dackel Paula gesehen und aufgrund der Flugblätter sofort wiedererkannt. Geistesgegenwärtig trieb er sie in ein Treppenhaus, verschloß die Tür und rief sofort den Halter der Hündin an.
Was für eine Erleichterung ! Die Hündin war unversehrt, hungrig aber gesund, und Hund und Halter wirkten erleichtert und glücklich.
Ein Abenteuer mit glücklichem Ausgang.
Einen ganz herzlichen Dank an dieser Stelle an alle, die uns bei der Suche mit Wort und Tat so unterstützt und geholfen haben, damit dies ein glückliches Ende nehmen konnte. Ganz herzlichen Dank im Namen von Paula, ihrem Halter und mir,
Iris Lockermann Hundeschule Harburg.
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H Ü N D I N P A U L A V E R M I S S T
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HOHE BELOHNUNG
Deutscher Schäferhund 1.5 Jahre, weibl., kastr. Sehr freundlich, fremdelt evt.
Chip-Nr. 276 097 200 640 881
Donnerstag, 05.07.07, um 18.00 Uhr im Raum Meckelfeld verschwunden
Hinweise bitte unter Tel. 0172 – 510 42 32
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K U S C H E L G R U P P E I N G R Ü N D U N G
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Liebe Hundehalter,
wie Sie selber vermutlich täglich merken, ist die Umwelt z.Zt. extrem sensibilisiert hinischtlich des Verhaltens unserer vierbeinigen Begleiter. Leider wird diese häufig überzogene Hysterie meistens automatisch auch auf den Nachwuchs – und damit meine ich jetzt den zweibeinigen – übertragen. Wenn früher noch relativ entspannte Begegnungen zwischen Hund und Kind möglich waren, so hat man jetzt meist entweder ein - bereits beim Anblick eines Hundes – entsetzt kreischendes Kind vor sich oder aber den erbosten erwachsenen Begleiter dazwischen, der „gerade noch rettend“ sein Kind hochreißt. (Zu erwähnen wäre da natürlich auch noch die Variante der ganz Abgeklärten, die erwarten, daß jeder Hund – egal welchen Alters – bereits perfekt ausgebildet, absolut rücksichtsvoll, 100 %ig im Gehorsam stehend und selbstverständlich total routiniert und duldsam im Umgang mit Kindern ist, sich von Schlitten, Rollern und Fahrrädern über den Haufen fahren läßt und selbst den wildesten Laufspielen mit Leichtigkeit widersteht.)
Zurück bleiben aus solchen Begegnungen häufig ein verwirrter Hund, eine gereizte und angespannte Atmosphäre und der Eindruck für die Tiere, daß sie es hier wohl mit einer ganz besonders gefährlichen Situation & „Spezies“ zu tun hatten.
Hat der Hundehalter nun auch noch kaum die Möglichkeit, ausgleichend für genügend positive Lernerfahrungen bei seinem Hund zu sorgen – z.B., weil es in Familie und Bekanntenkreis keine Kinder gibt – so ist der Entwicklungsweg bei einigen Hunden (und besonders bei den ohnehin unsicheren Kandidaten) fast schon vorgezeichnet:
- Den Tieren fehlen die notwendigen regelmäßigen positiven Lernerfahrungen (Umgang mit Menschen jeden Alters - gerade zwischen den Altersgruppen um die 2 – 3 Jahre, 5 - 6 Jahre, 8 – 9 Jahre und 11 – 12 Jahre gibt es aus Hundesicht große Unterschiede)
- Statt dessen fallen Begegnungen im Alltag immer häufiger negativ oder verunsichernd für die Hunde (und ihre Halter!) aus
Die Folge sind nicht selten massive Erfahrungsdefizite oder Negativ-Verknüpfungen, die von den Tieren durch Ausbildung von Meideverhalten oder Pseudo-Aggression (Angst-Aggression) kompensiert werden.
Ich habe mir zu dieser Problematik Gedanken gemacht und möchte gern eine Möglichkeit schaffen, eine derartige Entwicklung zu verhindern. Aus diesem Grund startet ab Freitag, dem 03.11.06, das Versuchsprojekt „Kuschelgruppe“ :-)
Ziel dieser Gruppe ist eine gezielte Gegenkonditionierung und Desensibilisierung sowie der Aufbau positiver Lernerfahrungen.
Drei „wagemutige“ ;-) Elternpaare und ihre Sprösslinge haben sich bereit erklärt, hier mitzuwirken. Es handelt sich um 6 Kinder (Mädchen und Jungen) im Alter zwischen 5 und 8 Jahren, die den Umgang mit Hunden bereits kennen, sich gut anleiten lassen und Ihnen und Ihren Hunden helfen möchten.
Termin und Zeitrahmen: Die Kuschelgruppe trifft sich immer Freitags um 15.00 Uhr auf dem Gelände der Hundeschule Harburg.
Der Zeitrahmen umfasst wöchentlich 1 Zeitstunde, in der unter kontrollierten Bedingungen
- die positive und rücksichtsvolle Annäherung zwischen Kindern und Hunden geübt werden soll - die Tiere über Futtergaben positive Erfahrungen mit Kinderbegegnungen verknüpfen lernen sollen - die Hunde lernen können, daß Körperkontakte mit Kindern sehr angenehm sein können - und Kinder und Hunde lernen, gemeinsam und rücksichtsvoll miteinander zu spielen
Alltägliche Situationen wie z.B. „kreischende Kindergruppen“ (liebe Eltern: Entschuldigung, mir fiel hier leider keine bessere Formulierung ein), wilde Kinder-Laufspiele oder vorbeibrausende Roller können hier mit zunehmender Erfahrung der Tiere ebenso eingebaut und hervorragend geübt werden.
Anzahl der Teilnehmerplätze: Die Teilnehmerplätze in dieser Gruppe sind zunächst auf maximal 6 begrenzt, da auf jedes Kind natürlich höchstens ein Hund „kommen“ kann und alles kontrollierbar bleiben muß.
Kosten: Hundehalter, die bereits aktiv an einem anderen Kurs in der Hundeschule Harburg teilnehmen und diese neue Gruppe zusätzlich buchen, erhalten auf beide Gruppen eine Ermäßigung in Höhe von jeweils 10 %, ansonsten gilt der reguläre Monatsbeitrag.
In 3 Etappen zum Sieg: Natürlich müssen auch unsere zweibeinigen Helfer erstmal ausreichend Erfahrungen in ihrer neuen Funktion sammeln und Routine entwickeln, denn jeder Hund ist schließlich anders. Wir werden daher voraussichtlich 2 Gruppen mit Hunden unterschiedlicher Altersgruppen gründen. Die erste Gruppe ist für Welpen und Junghunde im Alter bis ca. 7. Lebensmonat vorgesehen. Das Leitwort heißt hier Prävention. Ich hoffe sehr, daß die derzeitigen Welpen- und Junghundehalter diese Chance erkennen und bei Notwendigkeit auch wahrnehmen.
Dann geht es in die nächste Altersgruppe – ab 7. oder 8. Lebensmonat aufwärts. Hier geht es teilweise bereits um Schadensbegrenzung oder Schadensbehebung, aber manchmal auch einfach nur um den Ausbau von Routine.
Liebe Hundehalter, ich freue mich bereits sehr auf diese neuen Gruppen und bin gespannt auf die Resonanz. Anregungen sind ebenso herzlich willkommen wie Meldungen von weiteren willigen Helfern ;-)
Anmeldungen zu beiden Gruppen werden ab sofort angenommen, und entsprechend ihrer Eingänge erfolgt die Platzvergabe.
Es grüßt Sie herzlichst Ihre
Iris Lockermann Hundeschule Harburg
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" W I L D E H U N D E " - E I N N E U E S F A C H B U C H
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"Wilde Hunde", Hrsg. PD Dr. Udo Gansloßer und Claudio Sillero-Zubiri, Filander Verlag
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Wer Charly noch einmal eine Chance auf ein normales Leben geben möchte, erreicht das Tierheim Winsen wie folgt:
Tel. 04171/4222 Internet: www.tierheim-winsen.de E-Mail: tierschutzverein-winsen@arcor.de
Tierschutzverein Winsen/Luhe und Umgebung e.V. Werner Sommer Bürgerweide 51 21423 Winsen/Luhe Deutschland
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C H A R L Y B L E I B T I M T I E R H E I M
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Charly - er hatte eine echte Chance. Da war tatsächlich ein Mensch, der bereit war, ihm all das zu geben, was ihm von seinem Vorbesitzer in seinem bisherigen 10-jährigen Leben versagt worden war - ein art- und hundegerechtes Leben.
Als junger Hund - soviel ist bekannt - wurde Charly von einem Artgenossen angegriffen und gebissen. Seit damals hat sein Vorbesitzer ihn, aus Angst um seinen Vierbeiner, von allen Artgenossen ferngehalten. Ob er seitdem jemals wieder von der Leine gelassen wurde, bleibt ebenfalls fraglich. Was für ein Hundeleben ... Wen wundert es da noch, daß Charly mit Frust-Aggression reagiert, sobald er andere Hunde sieht.
Und dann brachte man ihn in's Tierheim. Nach 10 Jahren.
Eine Harburgerin interessierte sich, war bereit, ihm ein geduldiges und verständiges neues Zuhause zu bieten. Mit seinem Charme und seinen klugen Augen hatte der schmucke, lackschwarze Rüde, der aussieht, als wollte er demnächst auf eine Flat-Coated-Ausstellung, sie schnell um seine kleine Zehe gewickelt. Sie wußte von seinem Problem, daß noch eine Menge Arbeit auf sie beide zukommen würde, und war bereit, sich damit auseinander zu setzen.
Z.Zt. lebt Charly im Tierheim Winsen, und es ist inzwischen gute 4 Wochen her, daß sein vorheriger Besitzer ihn dort abgab.
Dann kam die harburger Interessentin mit Charly zum Training, und bereits in der ersten Trainingsstunde vergangene Woche machte Charly extreme Fortschritte. Die ihm vermittelte Technik setzte er sehr schnell um, ließ sich schon nach kurzer Zeit nahezu reibungslos an anderen Hunden vorbei führen, und seine Konzentration auf den Hundeführer wurde immer besser. Nur, wenn andere Hunde aufdringlich wurden, direkt auf ihn zustürmten und seine eindeutige Körpersprache und Mimik ignorierten, verfiel er in's alte Verhalten.
Die zweite Trainingsstunde vier Tage später verlief sogar noch besser. Gegen Ende der Stunde gelang es bereits, Charly unter kontrollierten Bedingungen ohne Eskalation in direkten Kontakt mit anderen Hunden zu bringen. Und Charly entpuppte sich als ein Hund, der sehr wohl die Hundesprache verstand und auch umzusetzen wußte. Er zeigte eine neue, angenehme Facette, nahm mehrfach positiv-interessiert und unaufdringlich Kontakt auf, zeigte Beschwichtigungssignale und lief schon bald inmitten mehrerer Hunde entspannt mit. Was für eine Entwicklung !
Natürlich ist dies erst der Anfang, aber es ist einer mit 7-Meilen-Stiefeln. - Und dann kam die Umwelt.
Gestern holte die angehende Halterin ihn wieder ab, um ihn zu einem Spaziergang in Maschen mitzunehmen. Leider passierte, was fast unvermeidlich war: Zwei unangeleinte Hunde stürmten direkt auf Charly zu, woraufhin dieser ebenso unvermeidlich "austickte". Die Dame versuchte zwar, ihn in das bekannte Ritual zu führen, aber das Training war noch zu frisch, die Umgebung viel zu aufregend und die Situation mit den auf ihn zustürmenden Hunden im Moment noch viel zu schwer für Charly.
Doch wer nun meint, die Hundeführerin hätte damit genug zu tun gehabt, der hat die Umwelt und unsere lieben Mitmenschen nicht berücksichtigt. Es ist immer wieder erstaunlich, wieviele Hunde-Sachverständige es plötzlich gibt, die offenbar die Fähigkeit besitzen, mit dem allerersten Blick auf einen ihnen zum 1. Mal begegnenden Menschen und seinen Hund festzustellen, was dieser Mensch alles falsch macht und warum der Hund so ist wie er ist. Faszinierend, wieviele Menschen es gibt, die offenbar bereits mit dem absoluten Hundeverstand geboren wurden, und die Welt lechzt geradezu nach ihren Weisheiten. Doch damit nicht genug, bereitet es ihnen natürlich auch noch das größte Vergnügen, einem ohnehin verunsicherten Menschen seine Unsicherheit tatsächlich auch noch zum Vorwurf zu machen. Für irgendwelche Hintergründe interssierte sich hier leider niemand.
Ein Elefant im Porzellan-Laden zeigt dagegen die Anmut einer Gazelle.
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf.
Vielleicht kommt ja doch nochmal jemand auf die Idee, daß es manchmal einen guten Grund dafür gibt, wenn ein verantwortungsbewußter Mensch seinen Hund mit einem Maulkorb führt. Und manchmal reagiert ein Hund nicht aggressiv wegen seines Maulkorbes sondern der Maulkorb wurde aufgesetzt wegen des Aggressionsverhaltens. Und vielleicht hat es ja doch auch seine Richtigkeit, wenn man einen Hund in der Nähe einer Straße an der Leine läßt, u.a., weil er der Person nicht gehört sondern ihr anvertraut wurde und ein bekanntes Aggressionsproblem hat.
Die Dame, die es so gut gemeint hatte und Charly ein großes Stück ihrer wertvollen privaten Zeit geschenkt hatte, hat nach diesem Vorfall - entmutigt, verletzt und gedehmütigt von den Reaktionen der Umwelt - das Handtuch geschmissen. Charly bleibt im Tierheim - vermutlich für den Rest seines Lebens.
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N Y G U S W A R K L A S S E !
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Spitze. Gerade kam der Bericht mit Bildern von der Ausstellung, auf der unser Nygus letzte Woche war.
Die ärztliche Untersuchung durch Fremd-Person, mit der Nygus sich so gar nicht anfreunden mochte, und an der wir nochmal gezielt gearbeitet haben, hat er mit Bravour gemeistert. Und auch sonst hat er offenbar eine gute "Figur" gemacht. Hier der Bericht seiner Halterin Eva:
"Liebe Iris, ich wollte Dir 1000 MAL DANKE; DANKE : ) sagen. Ohne Dich hätten wir nie geschafft. Ich würde mich freuen, wenn wir die Übungen ab und zu wiederholen könnten, damit Nygus die Sicherheit gewinnt und keinen Schiß vor Fremden hat. Alles, was wir vor der Ausstellung gemacht haben City- Training, das Anfassen war perfekt. Als ob wir das geplant hätten. Er konnte die Menschenmasse, Geräusche aushalten ohne panisch zu werden. Wir haben keinen Platz gewonnen aber Note sehr gut erhalten u.a "gut erzogener Hund". Wir haben auch viele tolle und weniger tolle Sachen gesehen, gerochen... Ich schicke noch die Fotos als Beweis Deiner guter, erfolgreicher Arbeit . DANKE Eva und Nygus und bis Donnerstag! "
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E N T W I C K L U N G L E I N E N P F L I C H T & H U N D E V E R O R D N U N G H H
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Clicken Sie hier zur Sonderseite NEUES ZUR ENTWICKLUNG Leinenpflicht & Hundeverordnung in Hamburg.
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L E I N E N P F L I C H T & H U N D E F Ü H R E R S C H E I N I N H A M B U R G
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Am 23.06.05 haben die Fraktionen der Hamburger Bürgerschaft sich darauf geeinigt, einen Antrag auf Änderung der Hundeverordnung zu stellen. Dabei wurden allerdings zunächst nur Eckpunkte für den Antrag auf Gesetzesänderung festgelegt, was beinhaltet, daß es sich lediglich um ein bisher angedachtes Modell handelt, das sich noch im Entwicklungsstadium befindet. Modifikationen und Anpassungen sind sicherlich denkbar und notwendig.
Seitdem scheinen jedoch verschiedene Medienorgane eifrig bemüht zu sein (evt. zu Gunsten der Auflagenzahlen oder doch aufgrund nachlässiger Recherchen?), für eine generelle Irritation und Verunsicherung der Öffentlichkeit zu sorgen, statt Informations- und Aufklärungsarbeit zu leisten.
Glücklicherweise gibt es aber auch einige Artikel, die tatsächlich versuchen, weiterzuhelfen. Das Hamburger Abendblatt z.B. hat die 10 wichtigsten Fragen in diesem Zusammenhang wie
- ab wann gilt die generelle Leinenpflicht? - wo kann ich einen Hundeführerschein machen ? - wie lange dauert eine Prüfung, und was kostet sie?
etc. aufgegriffen und gibt kurze Antworten darauf:
Hamburger Abendblatt 23.06.05
Richtigstellung hierzu: Die Frage "wie wird der Chip eingepflanzt" beantwortet das Hamburger Abendblatt damit, daß er "binnen weniger Minuten" in die linke Halsseite eingesetzt wird. Diese Aussage ist natürlich nicht zutreffend, da es sich tatsächlich um einen Eingriff von nur wenigen Sekunden handelt.
Einen weiteren Artikel zum Thema brachte "Die Welt" heraus:
Die Welt 23.06.05
Und nachfolgend findet sich noch ein Link zu einem Artikel, der recht kritisch mit gewissen Formulierungen einiger Medien zu diesem Thema umgeht und versucht, einige Punkte richtig zu stellen:
Bildblog 23.06.05
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W O K A N N M A N Z . Z T . M I T S E I N E M H U N D N O C H H I N G E H E N ?
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H U N D E N A M E N
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Habe beim Stöbern im Netz ein tollen Link zu einer Website gefunden, bei der über 16.000 Hundenamen aufgeführt sind. Den möchte ich niemandem vorenthalten:
Über 16.000 Hundenamen
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H F S - L E R U N T E R W E G S
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Harburg Arkaden, Freitag, 20.05.2005
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H F S - L E R U N T E R W E G S
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Freitag abend, 20.05.05, wieder zu Hause. Gerade waren wir mit der HFS-Gruppe unterwegs - City-Training Harburg.
Während ein erster Anlauf vor 2 Wochen noch recht aufregend verlief, war heute bereits zu merken, daß die einzelnen Hund-Halter-Teams beginnen, Routine zu entwickeln. Bahnfahren, Einkaufszone, Fahrstuhlfahren, Geschäftebummel, Eis schlemmen, das Programm war reichhaltig und wurde von allen gut gemeistert.
Gegen 19.30 Uhr trennten wir uns entspannt und gut gelaunt und verabschiedeten uns in's Wochenende.
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R E S T A U R A N T B E S U C H
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R E S T A U R A N T B E S U C H E I N V O L L E R E R F O L G
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Freitag der 13. - ein Datum, das nichts Gutes verheißt ... - ?
FALSCH ! Der vergangene Freitag, der 13., gehörte ganz uns, der Hundeschule Harburg. Um 19.00 Uhr trafen wir uns. Anlaufpunkt war der Platz in der Baumschule "Von Ehren", wo wir immer zusammenkommen. An Hunden waren sämtliche Altersklassen und Größen vertreten, von Flippig bis Schüchtern war alles dabei. Im Spiel konnten Übermut und Dampf abgelassen werden, ein paar Nachzügler trudelten ein. Dann ging es um 19.30 Uhr los - ein Convoy von 8 Pkw machte sich auf den Weg, 2 weitere waren direkt zum Lokal gekommen.
Eine lange Tafel in einem separaten Raum erwartete uns und jeder fand einen Platz, an dem auch sein Hund gut zur Ruhe kommen konnte. Und dann ging es los, ein Schwatzen, Lachen, Anekdoten wurden zum Besten gegeben, Erfahrungen ausgetauscht, neue Kontakte geknüpft. Der Abend verging wie im Flug, das Essen war hervorragend, ein Besuch dieses Lokals ist unbedingt weiterzuempfehlen.
Ein gelungener Abend. Allmählich löste sich die Runde auf, aber morgen wird sich ein Teil schon wiedersehen - in der Youngster- und Rockergruppe.
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E I N Ü B E R R A S C H U N G S G A S T I N D E R H U N D E S C H U L E H A R B U R G
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Vergangenen Samstag, den 30.04.05, waren wir also wieder da. Fast alles wie früher, nur eine etwas andere Ecke der Baumschule, in der wir uns ausbreiteten. Hier stehen noch Bäume, ist der Boden von Gras bedeckt.
Den Welpenparcours aufgebaut, das Stangenfeld für die Youngster und Rocker abgesteckt und schon ging's los. Gegen 11.30 Uhr dann ein Wagen, der irgendwie aus den Bäumen aufzutauchen schien und neben uns hielt. Ein junger Mann stieg aus, kam freundlich lächelnd auf uns zu und stellte sich vor: Herr von Ehren. Welch eine Überraschung ! Shake Hands, nette Worte wurden gewechselt, er wollte sich das gern mal ansehen. Super gerne !!! :-D Wir haben uns riesig gefreut !!!
Eine Weile blieb er da, sah zu, erzählte, daß er selber mit Labradoren groß geworden sei. Dann mußte er weiter und verabschiedete sich.
Ein schönes Gefühl, wenn einem jemand so wohlgesonnen ist, und besonders nach der Erfahrung mit Vahrendorf-Sottorf Balsam für die Seele.
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B A C K T O T H E R O O T S
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Niederschmetternd - Kaum dachten wir, wir hätten ein neues schönes Zuhause gefunden, da wurde es uns auch schon wieder genommen. Ein paar wunderbare Wochen, doch das konnten einige Leute offenbar so nicht stehen lassen: Das Nachbardorf Sottorf machte mobil !
Tja, Pferde, Spaziergänger, Jogger und Radfahrer sind hier willkommen - nur eben Hunde nicht.
Der Donnerstag, 20.04.05, wurde der Tag der Ämter & Behörden. Nachdem wir mit etwa 25 Ämtern & Behörden sowie grob geschätzt 40 Beamten im Landkreis Harburg und der Stadt Hamburg telefoniert hatten, stand die traurige Wahrheit fest: Wir mußten diesen wunderbaren Fleck wieder aufgeben.
In Hamburg einen Platz zu bekommen, ist ebenfalls unwahrscheinlich. Freie Flächen gibt es zwar, aber nicht für das Training mit Hunden.
Die Stadt Hamburg diskutiert gerade intensivst über die Einführung einer Hundeführerschein-Pflicht - aber macht sich auch jemand Gedanken darüber, wo die Hundehalter für diese Prüfung eigentlich trainieren sollen???
Glücklicherweise nahm die Baumschule "Lorenz von Ehren" unseren Hilferuf auf. Herr Von Ehren jun. erklärte am Donnerstag sofort sein Einverständnis, daß wir wieder in die Grünanlagen der Baumschule Sinstorf zurückkehren dürfen - ohne Einschränkung.
Alle faßten mit an, und so waren unsere Sachen schnell gepackt und im Lieferwagen verstaut. Ein neues Abenteuer wartet auf uns - es wird schon alles seinen Sinn haben.
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A K T U E L L E L I N K S - T H E M A L E I N E N Z W A N G I N H A M B U R G
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Hamburger Bürgerschaftsdebatte 13.04.05
Hamburger Bürgerschaftsdebatte
Hamburger Hundeverordnung - Faltblatt
Abendblatt - 12.04.05
Interview mit Fr. Dr. Barbara Schöning, Präsidentin der Hamburger Tierärztekammer
Generell RÜCKläufige Zahlen
Jüngster Vorfall HH Rahlstedt
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D I E G R U P P E H F S L E B T
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HÄH ??? HFS ... - was könnte das wohl sein? Genau - der HUNDEFÜHRERSCHEIN !!!
Bereits seit einiger Zeit angekündigt, war es vergangenen Freitag, den 08.04.05, endlich soweit:
Eine fast verschwörerisch wirkende Gruppe engagierter Besucher der Hundeschule Harburg traf sich um 20.00 Uhr im Consortium in Harburg. Vierbeinige Verstärkung war natürlich dabei und wurde sofort super-nett von der Bedienung mit Wasser versorgt.
Acht Interessenten hatten sich zusammengefunden, um einen gemeinsamen Trainingstermin zu finden (das war wirklich keine leichte Aufgabe!). Ihr Ziel:
Der BHV-Hundeführerschein.
In Zeiten zunehmender Verunsicherung der Öffentlichkeit im Umgang mit Hunden sicher ein sinnvolles Vorhaben. Nachdem nun reihum nahezu alle Wochentage irgendwie auf's Schaffot geführt wurden, blieb am Schluß der Dienstag übrig und man einigte sich auf 17.30 Uhr Trainingsbeginn.
Danach ging es in's Eingemachte: Anforderungen an die einzelnen Teams wurden nochmals konkretisiert, ein grober Zeitrahmen festgelegt sowie Termine für Prüfungssimulationen; die Überlegung steht im Raum, ein Seminar zum Thema Hundeführerschein mit Frau Dr. Barbara Schöning zu buchen usw.
Als 1. Trainingstermin wurde gleich der nächste Dienstag, 12.04.05, festgehalten. Dieser Termin verspricht interessant zu werden, die Teams kommen aus sehr unterschiedlichen Gruppen.
Wir sind gespannt und werden berichten ...
Hamburg-Harburg, 10.04.2005
Der Arbeitskreis Sachkunde-Hundehaltung empfiehlt den BHV-Hundeführerschein - HIER CLICKEN
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D I E H U N D E S C H U L E H A R B U R G Z I E H T U M
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Am Karfreitag, den 25.03.2005, war es endlich soweit: Nun wurden auch die allerletzten Sachen gepackt. Bei leichtem, aber andauerndem Nieselregen stapften wir die letzten Male den leichten Hügel hinauf bis ganz oben, ein paar letzte Blicke hinunter in die Senken, ein letzter Spaziergang mit den Hunden, die sich in das Auffangbecken stürzten, das - wie jedes Jahr um diese Zeit - Wasser trug.
Von der Schönheit, die dieser Platz bis vor kurzem noch für uns bereit hielt, war nun nichts mehr zu sehen. Trecker und Transportfahrzeuge hatten den Boden aufgerissen, ihn mit dem Regen der letzten Wochen in eine Schlammwüste verwandelt. Die Bäume, an denen wir immer unsere Anbinde-Übungen machten, waren verschwunden. Nur noch tiefe Krater und aufgewühlte Erde erinnerten daran, wo sie einmal standen. Ein Teil des riesigen Baumbestandes konnte wohl verkauft werden - der Rest fiel der Axt zum Opfer ... und danach wohl dem Osterfeuer.
Als alles verstaut war, hieß es innerlich Abschied nehmen von diesem Platz. Ein bißchen Wehmut war schon dabei: Über 1 Jahr war er uns Trainingsfläche, Welpenplatz, Hundespielplatz, ein Ort zum Loslassen, sich Austauschen, und einfach unser Zuhause.
Die Hundeschule Harburg dankt an dieser Stelle ganz herzlich der Baumschule Lorenz von Ehren, die uns erlaubt hat, hier zu trainieren und mit unseren Hunden zu arbeiten. Es war eine tolle Zeit !
Und dann ging es los! Knapp 5 km zu fahren und da war er: Über 8000 m2 Grünfläche breiteten sich vor uns aus. Der Regen war inzwischen egal - alles rausgeräumt und befestigt, kurz den Zaun inspiziert. Es ist noch einiges zu tun, aber es ist jetzt schon wunderschön ... und vor allem: Grün :-) (Alle Insider der Hundeschule Harburg, die in den letzten Wochen durchgehalten haben, wissen an dieser Stelle, was gemeint ist ;-))
Nachfolgend noch ein paar Bilder - vorher - nachher - und jetzt. Demnächst hier mehr.
Hamburg-Harburg, 02.04.2005
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Vogelgrippe und Ansteckungsgefahr für Hunde | Neues z. Entwicklung Leinenpflicht & Hundeverordng
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